Das Leiden

Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen in Mitteleuropa, von der insbesondere Kinder betroffen sind. In Südeuropa ist die Krankheit weniger bekannt, hier findet man häufiger Psoriasis (Schuppenflechte) und Vitiligo (Weissfleckenkrankheit). Allerdings nimmt die Häufigkeit der Neurodermitis auch in diesen sonnenverwöhnten Gebieten zu.

Die Neurodermitis zählt zu den so genannten Zivilisationskrankheiten, die Zahl der Neurodermitiker ist in den vergangenen 30 Jahren stark gestiegen, einige Fachleute sagen sogar, dass die Zahl der Erkrankten Jahr für Jahr mit einer Zuwachsrate von sieben bis zehn Prozent zunimmt. Es ist allerdings nicht ganz klar, ob es heute tatsächlich mehr Fälle von Neurodermitis gibt, oder ob die Krankheit einfach öfter diagnostiziert wird, weil sich die Wahrnehmung von Ärzten und Betroffenen verändert hat. In jedem Fall und unabhängig von den wahren Daten, handelt es sich um eine relativ verbreitete Erkrankung, die eine große Belastung für den Neurodermitiker und sein Umfeld bedeutet.

Auf dieser Website nenne ich kurz einige Punkte, die für das Leiden von Neurodermitikern besonders typisch sind und die Belastungen verdeutlichen, die diese Krankheit für die Betroffenen und deren Angehörige bringen.

In meinem Buch Nicht kratzen, waschen! Neurodermitis verstehen und heilen beschreibe ich an meinem eigenen Erleben ausführlich, was Neurodermitis im Alltag bedeutet.